Dazzledorf – Ein- und Überblicke
       
   »Wo lebst Du? – Düsseldorf, wo ist das?«
                                           Daniel Filipacchi, französischer Zeitschriftenverleger


 

©Foto: Christian Schreiber

 
   Portale und Infos
 
   Stadtteile
 
   Unterstützenswertes
 
  • Düsseldorfer Tafel
  • Blutspende Uni Düsseldorf Rund 80 Prozent aller Menschen brauchen irgendwann in ihrem Leben Blut, Blutplasma oder Medikamente, die aus Blutprodukten hergestellt sind. Demgegenüber sind lediglich 2,5 Prozent der Bundesbürger bereit, den roten Lebenssaft mehrfach im Jahr zu spenden. Neben dem guten Zweck erhält man bei jeder Blutspende einen kostenlosen kleinen Gesundheits-Check, der Aderlass verringert das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko und derzeit gibt es eine Aufwandsentschädigung von 25 Euro | Mo-Fr 7-12 + Di, Do 14-18 | Gebäude 12.41 (Chirurgie, im Klinikum ausgeschildert), Moorenstrasse 5, Bilk | Tel. 81-18558 oder -18575
  • ¡FUTURO SÍ! Initiative für Kinder in Lateinamerika e.V. Damit die Spenden ausschließlich den Projekten zukommen, wurde 1997 in Düsseldorf ein Laden eröffnet, in dem u.a. südamerikanisches Kunsthandwerk sowie eine große Auswahl an hervorragenden chilenischen und argentinischen Weinen angeboten wird. Mit den Erlösen werden die Verwaltungskosten bestritten, so dass alle Spenden zu hundert Prozent den Straßenkindern in Lateinamerika zugute kommen | Brend'amour Straße 5, Oberkassel
  • Cash & Raus sind Kaufhäuser der besonderen Art. Das Besondere ist der soziale Anspruch. Im Angebot sind nur Gebrauchtwaren. Aber das Kaufhaus ist nicht eingerichtet wie eine Kleiderkammer für Bedürftige oder ein Möbellager für Arme. Um hier zu kaufen, benötigt man keinen Berechtigungsschein vom Sozialamt. Man bekommt beinahe alles, was es in den Konsumtempeln auch gibt: Schmuck, Schränke, Kaffeemaschinen, Couchgarnituren, Anzüge, Geschirr, Lampen, Kühlschränke – gut erhalten und für kleines Geld. Kein Wunder, dass alle Schichten der Bevölkerung zu den Kunden zählen: Arbeitslose und Studenten, Hausfrauen und Rentner, Sammler und Schnäppchenjäger. Dennoch ist es kein Wohlfahrtsunternehmen, die Bilanz muss stimmen. Das kirchlich unterstützte Beschäftigungsprojekt hat 150 Mitarbeiter. Die meisten waren lange arbeitslos, sind Hartz IV-Empfänger und verdienen jetzt einen Euro zusätzlich die Stunde. Was hier angeboten wird, stammt ausschließlich aus Spenden, z.B. wenn Wohnungen aufgelöst werden oder sich Menschen neu einrichten. Von Kreislaufwirtschaft ist gerne die Rede. Der Slogan lautet: 'Weiterverwendung geht vor Wegwerfen'.
    Tel. Auftragsannahme 514 41 04, allerdings muss man mit längeren Vorlaufzeiten rechnen und mitgenommen wird nur das, was hundertprozentig in Ordnung ist.
    Schloßstraße 58 | Derendorf | Tel. 514 41 05 | Mo-Fr. 10-19 Uhr, Sa. 10-16 Uhr
    Herzogstraße 28 | Friedrichstadt | Tel. 336 77 34 | Mo-Fr. 10-19 Uhr, Sa. 10-16 Uhr
    Katzbachstraße 2 | Eller | Tel. 209 17 01 | Mo-Fr. 10-18 Uhr
  • Die Beschäftigungshilfe der Ordensgemeinschaft bietet Arbeitsmöglichkeiten mit festen Verträgen in den Gewerken Garten- und Landschaftsbau, Renovierung und Sanierung, Möbel- und Transportservice, Hausmeisterservice und einer Druckerei. Die heute von der Ordensgemeinschaft vorgehaltenen Hilfeangebote wurden wesentlich durch Spendengelder, die das Straßenmagazin fiftyfifty sammeln konnte, mit finanziert. Mit entsprechenden Aufträgen können wohnungslose Menschen unterstützt werden. Hier kann man sich auch melden, wenn man Möbel etc. abzugeben hat | Römerstraße 9, Tel. 44 93 98 70
  • Heartbreaker Förderkreis der AIDS-Hilfe Düsseldorf e.V.
  • FiftyFifty
  • Kinderhospiz Regenbogenland
  • Toys Company Gebrauchtes Spielzeug, das sonst womöglich im Müll landen würde, wird gesammelt, von Langzeitarbeitslosen repariert und an bedürftige Familien und gemeinnützige Einrichtungen gratis weitergegeben.
  • Gaslaternen in Düsseldorf | Presse RP
  • DüsselMosaik Magazin der Düsseldorfer Initiativen für Umwelt, Soziales, Eine-Welt, Frieden, Kultur
  • Nadeshda Informations- und Kommunikationsmedium für Politik, Umwelt und Kultur e.V.
  • "Geh mer Tauben vergiften im Park" heißt es bei Georg Kreisler. Das will die Initiative Freilebende Stadttiere ganz und gar nicht. Vielmehr kümmern sich die ehrenamtlichen Tierschützer um freilebende Tauben in dem sie den Bestand kontrollieren und Eier gegen Attrappen austauschen. Das soll es zu einer langfristigen Verminderung des Vogelbestandes führen. Hierzu werden dringend leerstehende Dachstühle und ehrenamtliche Helfer in Düsseldorf gesucht
  • Medienflut – Verein für emanzipatorische Medienarbeit e.V. | mit umfangreicher Linkseite
  • Datenschutzraum
  • Ökotop Düsseldorf Heerdt
   Vergangenes
 
  • TIPP Was Düsseldorfer erlebt haben: Das Steigenberger Parkhotel ist die erste Adresse in Düsseldorf. Dass dort am 26. Januar 1932 Hitler die Industriekapitäne mit einer Rede zu Spenden bewegen und damit den finanziellen Ruin seiner Partei abwenden konnte, mach man sich selten klar, wenn man in der Nobelunterkunft vorbeiläuft. Aber es gibt Menschen, die sowohl die ältere als auch jüngere Geschichte Düsseldorfs dokumentieren und weitererzählen. Die Düsseldorfer Geschichtswerkstatt weiss darüber weitaus mehr als zahlreiche einschlägige Sachbücher. Denn die Mitglieder des gemeinnützigen Vereins erzählen 'Geschichte von unten'. Thomas Bernhardt, einer der Leiter des Vereins erklärt: "Wir hinterfragen kritisch unsere Stadtgeschichte aus sozial-, alltags- und klturgeschichtlicher Sicht. Unser besonderes Augenmerk gilt daher auch den Alltagsgeschichten, den kleinen Anekdoten und Begebenheiten im eigenen Viertel oder der nicht ganz so berühmten Persönlichkeiten." Etwa 90 Themen werden mit Stadtrundgängen, Radtouren und Busfahrten abgedeckt, besonders beliebt ist ein Blick ins Hafengebiet, der mehr enthüllt als die staunenswerten Phantasien von von hochdotierten Architekten. Oft gebucht wird auch der Brauereiweg, der durch Institutionen wie das Uerige (mit Kostprobe) oder zum Schuhmacher führt. En passant erfährt man dabei einiges über die Museen im Umkreis und wo Heine seine Spuren hinterlassen hat. Zweimal die Woche oder nach Anmeldung kann der Sitz der der Geschichtswerkstatt besichtigt werden, dort, wo sich früher das berühmte Apollo Theater befand, das nun in einer Ausstellung wieder zu entdecken ist. Auch ein Blick in das im Aufbau befindliche Archiv lohnt sich: Zum einen findet man dort Kopien aus städtischen wie Länderarchiven, zum anderen Originale, die Bürger zur Verfügung gestellt haben – Fotos, Urkunden, Billets, Postkarten: Allesamt weitere Mosaiksteinchen für eine lebendige Vergangenheit. Und wem das alles noch nicht spannend genug erscheint, der sollte sich zum monatlichen Blind Date einfinden: Stadt-Erklärer Wulf Metzbacher wartet am Servicepoint am HBF auf Neugierige und entscheidet spontan, wohin die Erkundungstour gehen soll | Ulmenstraße 25, Derendorf | Tel. 580 29 84
  • Und hier noch ein Buchtipp: Rundflug über das alte Düsseldorf von Clemens von Looz-Corswarem, 64 Seiten, gebunden, zahlreiche s/w Fotos, historische Luftaufnahmen
  • Mittlerweile liegen 144 Stolpersteine im Düsseldorfer Stadtgebiet. Stolpersteine – das sind 10x10cm große Steine, die vor den ehemaligen Wohnhäusern von Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung an deren Einzelschicksale erinnern | Weitere Informationen: Hildegard Jakobs, Tel. 89 - 962 08
  • Die Mahn-und Gedenkstätte Düsseldorf für die Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft wurde 1987 eröffnet. Die Gedenkstätte befindet sich in historischen Räumen. Dienten diese doch in der NS-Zeit als Büros, Vernehmungsräumen und Haftzellen der Polizei. Zu Beginn hatte hier das Polizeipräsidium seinen Sitz, später bezog das Wehrbezirkskommando das Haus. Im Krieg wurden die Kellerräume als öffentliche Luftschutzräume genutzt. Die Mahn- und Gedenkstätte widmet sich der Befragung von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, dokumentiert und analysiert die NS-Zeit in Düsseldorf | Mühlenstraße 29 | Altstadt