Dazzledorf – Erholung
       
  »Der Rhein bei Düsseldorf erinnert mich an den Amazonas« Emiliano Fuentes, Unternehmer

 

©Foto: Christian Schreiber

 
   Plitsch Platsch
 
  • Schwimmbäder
  • TIPP Abtauchen in der Thermalsole – Wenn Stress oder Depressionen zuschlagen und ich nicht schon wieder in die Schokoladenfalle laufen will, gibt es nur ein Mittel: Ab in die Münster-Therme. Das hilft. Mit Sicherheit. An der Theke empfängt mich eine resolute Frau, die alles im Griff hat. Sie überreicht mir den Schlüssel zu meiner eigenen Holzkabine. Denn bei der Renovierung des Bades, das aus dem Jahr 1902 stammt, hat man Gott sei Dank diese nette Einrichtung nicht über Bord geworfen. Die wunderbar altmodischen Kabinen im Ensemble mit den schönen Fliesen, dem hohen Gewölbe der Halle und einem Licht, das nicht im entferntesten an Neonröhren denken lässt, versetzen mich flugs in eine andere Zeit, in der alles besser war, zumindest die Bäderkultur. Ich ziehe mich um und stelle dankbar fest, dass die Fahrradtasche in den Spind passt. Ein grüner Vorhang trennt mich jetzt noch von der Dusche, danach ziehe ich pflichtbewusst ein paar Bahnen im Hallenbecken, dafür habe ich schließlich gezahlt. Aber deshalb bin ich nicht hier. Es ist kein sportlicher Ehrgeiz, der mich in unregelmäßigen Abständen in die Münster-Therme zieht. Ich suche die pure Entspannung und befinde mich deshalb bereits auf dem Weg an die frische Luft. Da ist es, das niedliche kleine Außenbecken, die Thermalsole, in der ich jetzt verschwinden werde. Abtauchen in 32 Grad C warmes Wasser, dessen Salzgehalt annähernd dem der Nordsee entspricht und das man hinterher nur ungern wieder von der Haut duscht. Ich lasse mich zu einer der Sprudeliegen treiben, jetzt kommt noch ein wenig Sonne hervor, und der Tag ist mein Freund. Ich verrate es ungern, aber es gibt etwas, das ist besser als Schokolade. Auch Freunde der Sauna-Kultur sind hier bestens aufgehoben. Unterschiedlich temperierte finnische Saunen und das Dampfbad in einem alten Gewölbe verwöhnen den Körper. Seit Februar 2009 findet man hier Salzbrocken aus pakistanischen Salbergwerken und Meersalz aus dem Toten Meer. Mit ca. 20 Tonnen Salz, Entspannungsmusik, angenehmen Lichtdesign, bequemen Liegen und klarer Luft lockt die Salzgrotte nicht nur erschöpfte Städter, sondern verspricht auch Linderung von Beschwerden wie zum Beispiel akuten und chronischen Entzündungen. wikipedia | RP
  • Salzgrotte – Salina del Carmen –
  • Hamam Sahara Mintropstraße 21, Friedrichstadt, Tel. 271 33 21
  • Claudius Therme Köln | Entspannung pur: Saunabereich im römischen Stil und Thermal-Badebereich. Gute Gastronomie
  • Neptunbad Köln
  • Mediterana Bergisch-Gladbach – Sauna, Baden, Fitness und Geniessen im südländischen Ambiente: Türkisches Hamam, Maurisches Dampfbad, Andalusisches Schwitzbad und und und...
  • Niederrhein-Therme Duisburg-Mattlerbusch – mit großer Sauna- und Soleanlage
   Leibesübungen
 
  • Skaten in Düsseldorf | Skate by Night
  • Als Willy Brandt noch Bundeskanzler war, brachte ein kleines gedrungenes Mänchen mit gehobenen Daumen die Nation auf Trab. 'Trimmy' wurde das Männchen wenig einfallsreich gerufen und sollte im Rahmen der vom Deutschen Sportbund initiierten Trimm-Dich-Bewegung die breite Masse zur Körperertüchtigung motivieren. 'Joggen' hieß seinerzeit noch 'Dauerlauf' und Aerobic wurde ausschließlich jenseits des großen Teichs praktiziert. Dass es zum Sport treiben weder einer Turnhalle noch eines Vereins bedarf, bewiesen dann die in den frühen 70er allerorten eingeweihten Trimm-Dich-Pfade. Die Parcours mit Muskelkatergarantie, die seinerzeit nicht selten von Krankenkassen gespondort wurden, sind heute, drei Jahrzehnte später, beinahe in Vergessenheit geraten. Im Aaper Wald, etwas versteckt auf dem Wilhelm-Suter-Pfad, kann man, umgeben von Dauerläufern, Bergfahrradfahrern und Hundebesitzern an 13 Übungsplätzen zurück in die Vergangenheit froschhüpfen (Station Nr. 6, zehnmal). 'Tiefes Kniewippen mit Armschwingen vor- und rückwärts' (Nummer3) dürfte auch für die Letzten auf der Bank kein Problem darstellen. Schwieriger erscheint da schon das Reck (Nummer 9), an dem – so will es die Hinweistafel – Sportler sechs und Nichtsportler immerhin zwei Klimmzüge absolvieren sollen. Damit nicht genug, beschwört das Gerät doch böse Erinnerungen an menschenverachtende Lehrpläne, die unzählige Felgauf-, Felgab- sowie Felgunterschwünge vorsahen. Und während man früher Sieger-/Ehrenurkunden hinterher jagte, will man heutzutage lediglich dem in die Jahre gekommenen Leib einen Gefallen erweisen. Nach insgesammt 13 Stationen ist diese Mission mehr als erfüllt, die Wangen sind rot wie der gleichnamige Werbefernsehen-Fruchtsaft und Trimmy könnte, glänzte er nicht durch Abwesenheit, einmal mehr guten Gewissens die Daumen heben | 712 Ausstieg Oberrath | Wilhelm-Suter-Pfad
  • Spaß und Nervenkitzel verspricht ein Besuch im ganzjährig geöffneten Hochseilgarten Querfeldein am Unterbacher See in Düsseldorf. Gut gesichert und von einem Trainer betreut, gilt es, Hindernisse wie Stahlseile, Balken, Brücken und Schlaufen zwischen 12 und 14 m hohen Stämmen zu überwinden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, was es braucht sind einzig Mut und das Interesse, etwas Neues auszuprobieren und die eigenen Grenzen auszuloten. Geklettert wird jeweils nach Anmeldung und in Gruppen; Einzelbucher werden mit Gleichgesinnten zusammengefasst. Zu den weiteren Angeboten des Outdoor-Parcours gehören Bogenschießen, Floßbau und Kanufahren sowie Bumerangbau und GPS-Touren ("moderne Schatzsuche" | Am Kleinforst 260 | Tel. 474 76 78
   Luft und Laune
 
  • Solange das Rauchen an der frischen Luft und Trinken in der Öffentlichkeit noch gestattet ist... Parks und Straßengrün in Düsseldorf
  • Sittin' on the dock of the Bay...Mäuerchen am Rheinpark Golzheim | Robert-Lehr-Ufer
    Golzheimer Friedhof Romantischer Ort der Besinnung Fotos | Begleitlektüre 'Düsseldorfer Friedhöfe und Grabmäler'
  • Ostpark | Hübsche kleine Grünanlage, die selten überbevölkert ist | Wittelsbach-/Sulbach-/Zweibrückenstraße Grafenberg
  • Ein Hauch von Kerosin...Flughafen Düsseldorf Besucherterasse | Flughafenstraße 120 | 30. März - 25. Oktober: 6 - 21 Uhr + 26. Oktober - 29. März: 9 - 20 Uhr
  • Schlosspark Garath Spaziergang durch das 18. Jh | Garather Schloßallee 19 Tel. 970 82 00 | Das Schloss ist zu Bürozeiten geöffnet, der Park ist immer offen | Fotos
  • Schloß Benrath | Museum für Europäische Gartenkunst RP
  • Wildpark Grafenberg | Rennbahnstraße | 9 Uhr - eine Stunde vor Anbruch der Dunkelheit
    Templum schöner Biergarten | Bergische Landstraße 35, Grafenberg | Tel. 288 06 36
    Grafenberger Wald
    Spannender als Lotto: Wetten auf der Galopprennbahn | Rennbahnstraße | Tel. 36 34 66
  • Japanischer Garten im Nordpark – Hier soll der Lauf des Lebens und die Natur in idealisierter Form verkleinert wiedergegeben werden | Kaiserswerther Straße 380 Stockum | Boule – Savoir vivre mit einem gepflegten Rotwein vor dem Ballhaus | Fotos
  • Volksgarten Kunstspaziergang mit Bierkasten, Wasserspielplatz, Irrgarten | Siegburger Straße 25 Oberbilk | Akki Vier Linden schöner Biergarten zum Selber Grillen und Open-Air-Kino
  • Schloss Kalkum Im Jahr 1851 war es endlich soweit. Gräfin Sophie von Hatzfeld wurde nach mehrjährigem Prozess rechtskräftig von ihrem Mann, Graf Edmund von Hatzfeld, geschieden. Mit gerade 17 Jahren hatte sie 1822 ihren Vetter Edmund heiraten müssen. Mit dieser Heirat solleten die Familienstreitigkeiten zwischen dem fürstlichen Zweig, Sophies linie, und dem gräflichen Zweig, Edmunds Linie, beendet werden. Sie zog auf das Schloss Klakum, dem Mittelpunkt der Besitzungen des Grafen. Für die Gräfin waren die 24 Ehejahre eine Zeit der schwersten Demütungen und Unterdrückungen. Der Graf hielt seine Frau wie eine Gefangene, entzog ihr zwei der drei Kinder und pflegte sein ausschweifendes Liebesleben weiter – und dies in ihrer unmittelbaren Nähe. Ihre Familie wollte ihr aus gesellschaftlichen Gründen aus dieser Situation nicht helfen. 1846 entschied sie sich, sich scheiden zu lassen. Ferdinand LAssalle, Mitgründer des Allg. Deutschen Arbeitervereins, lernte sie in Berlin kennen. Er half ihr und zog mit ihr vor Gericht. 36 Gerichte befassten sich mit der Scheidung. Der Prozess wurde zum Politikum. Sophie von Hatzfeld, die mit ihrem Sohn Paul und Ferdinand Lassalle in Düsseldorf zusammenlebte, unterstützte Lassalles Ideen und Arbeit und wurde "die rote Gräfin" Fotos | Verkauf ist geplant
  • Ausflugstipps in die heimische Natur Auf ins Grüne, unter diesem Motto lädt das Gartenamt ein zu Ausflügen in das Stadtgrün. Über 40 Führungen durch Parks und Landschaft, Forst und Friedhöfe haben die Stadtgärtner zusammengestellt.
  • Herr Spoerl Eigentlich braucht über dieses Highlight kein einziges Wort mehr verloren werden, aber es soll tatsächlich Menschen geben, die noch nichts von dem Sommermorgenfrühstücksklassiker gehört haben. Ein Kleinod in der Hinterhofidylle der alten Spoerl-Fabrik. Legendär ist auch der Milchkaffee | Tußmannstraße 70, Derendorf | Tel. 48 84 96
  • Malkasten-Biergarten Bierchen mit Goethe | Jacobistraße 6, Pempelfort | Tel. 17 30 40 | Malkastenpark
  • Partyhopping – prima Grillplätze, schöne Wiesen zum Sonnen und jede Menge Partys am Rhein | Am Fallhammer, Industriegebiet Düsseldorfer Hafen