Weisheiten
       
 

»Viele haben gute Karten in ihren Händen, wenn sie nur wüßten, wie sie sie ausspielen«
                                                                                                                                           Dänisches Sprichwort

 

©Foto: Undine Reisener

 
   DoKo-Weisheiten und Sprüche
 

  • Solo hat Ässe oder hält die Fresse (Iris)
  • Niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeee unterm Fuchs stechen!!!
  • Beim Solo: Dem Freunde kurz, dem Feinde lang (Iris)
  • Beim Solo: Langer Weg, kurze Farbe – kurzer Weg, lange Farbe (Iris)
  • Kein Auge dem Feind
  • Wenn's überhaupt nicht klappt mit den Punkten: Einmal aufstehen und den Stuhl, auf dem man sitzt, um 360° drehen (Iris)
  • Mach mir den Günter oder kurz güntern: Schwarze blanke Fehlkarte auf Herz abwerfen, anstatt zu stechen (Kai D.)
  • Trumpf ist die Seele vom Spiel (Iris)
  • Nur wer ansagt, gewinnt (Thomas K.)
  • Wenn Du die Augen zu machst und was Du dann siehst, gehört Dir (Beate)
  • Wenn ein schlechtes Blatt gegeben wird, den Geber zum Fingerwaschen schicken (Sabine D.)
  • Wo gespielt wird, fallen Karten (Thomas)
  • Manchmal verliert man, manchmal gewinnen die anderen (Elmar)
  • Hochzeitsmitgeher
  • Geh' doch wo du wohnst (Bianca)
  • Fleischlose sind mir irgendwie sympathisch (Anja, Vegetarierin)
  • Was ist jetzt, 'ne Karte oder ein stück Holz!? (Katja, wenn man ein Sekündchen zu lange überlegt)
  • Das war jetzt aber ein richtiger Quickie!! (Anja, wenn's wider Erwarten doch mal ohne unendlich langes Überlegen funktioniert hat)
  • Ut jeedem Dörp een Köter un ut Büdelsdörp de Katt (Kai L.)
  • Einer profitiert immer davon!
  • Niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeee unterm Fuchs stechen!!! – Aber doch nicht bei Kreuz!
  • Du bist ja heute verbal völlig inkontinent (Claudi)
  • Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft (Miachael B.)
  • Eigentlich mag' ich ja kein DoKo....aber die Leute sind ja soooo nett (Anja)
  • Bedienen macht frei (Kai L.)
  • Ist Karo schon gelaufen?
  • Butter bei die Fische (Michael B.)
  • Freie Bahn mit Marzipan (Kai L.)
  • Der Wein riecht wie alter Pups (Heiner)
  • Kaum spiel' ich nicht mehr mit, ist Michael wieder attraktiv (Anja zu Michael B. als er einen vollen Kreuz-Stich mit einem Fuchs genommen hat)
  • Wenn man das erste Mal in einer Runde mitspielt und eingeladen ist, muss man die Gastgeberin gewinnen lassen (Christian W.)
  • Da wusste man schon, dass das nur Hafengesang war (Heiner)
  • Die meisten Blätter sind 'eh reine Rückzugsgefechte (Heiner)
  • Keine Kritik bitte – auch nicht an Dir selbst (Christian W.)
  • Wer nicht wagt, der nicht gewinnt (Romi)
  • Abgerechnet wir zum Schluss (Heiner)
  • So so, ihr spielt nicht mit gezinkten sondern mit gequarkten (einer Mitspielerin ist eine Karte in den Kräuterquark gefallen) Karten. Aber zum Glück hat ja Michael das professionelle Reinigungs- und Trocknungsequipment parat (Anja – die Runde fand in Michaels Atelier statt)
  • Heut noch? Hat sich schon mal jemand tot gemischt (Bodo)
  • Wer schreibt, der bleibt (Bodo)
  • Zorn führt immer auf die dunkle Seite der Macht (Heiner)
  • Nach dem Spiel ist vor dem Spiel (Thomas K.)
  • Ich will in mein Bett, bitte kutscht mich nach Hause (Nathalie)
  • Die hat angefangen (Nathalie)
  • Bei mir brauchen wir nie zu spielen, dann muss ich auch nicht spülen (Bigga, nachdem Frank meinte, sie komme auch noch rechtzeitig als Gastgeberin an die Reihe)
  • Re im Schnee (Markus)
  • Was ziehst Du da immer an Deinen Haaren? (Birgit N.)
    Das verlängert die Gedanken (Cornelia)
  • Die Karten rutschen überhaupt nicht, da entdeckt man immer neue Ekligkeiten (Cornelia)
  • Am Ende kommt die Peitsche (Sabine)
  • Wenn Kölner hinten sitzen...(Christian S.)
  • Nathalie: Ich möchte ein Solo spielen
    Sabine: Ich weiß, was für ein Solo
    Nathalie: Ja, sach doch mal
    Sabine: Ne, das würde ja bedeuten, dass ich weiss, was für Karten ich auf der Hand halte
  • Hinten kackt die Ente (Matthias)
  • Das Pferd springt nur so hoch, wie es muss (Carsten)
  • Wenn Du sie nicht überzeugen kannst, verwirr sie (Jochen)
  • Das läuft wie ein Länderspiel (Carsten)
  • Was lange währt... (Claudi – als sie mal wieder nicht in die Puschen gekommen ist)
  • Hinten sticht die Biene (Gabi)
  • "Silly old muh: keine Ahnung vom Spiel aber gewinnen!" Antwort: "Du hast den Charme einer Küchenschabe..." (Gabi)
  • Ich verbrenn' die Karten, wander aus nach Botswana und werde Hausfrau und Mutter (Andreas)
  • Hör mal Du Tusse, ey (Christian W.) Oh, jetzt wird's spannend, ich bleibe doch noch (Lisa J.), wir stellen die Definition von 'Tusse' zur Diskussion
  • Was zickst Du hier so rum (Christian W.)
    Du brauchst das (Nathalie)
  • Das nennt sich der „König-Überroller (Christian W., nachdem er eine Karte elegant mit einem doppelten Flickflack über eine Schale segeln ließ)
  • Iiiihh, Du bist ja fies. Beim Skat mach' ich das ja auch, aber beim Doppelkopf...??? (Bernd, als Claudi beim Solo einen niedrigen Trumpf ausgespielt hat, obwohl sie alle höheren hatte)
  • Erst fehlte das Glück und dann kam auch noch Pech hinzu (Berthold)
  • Claudi hat ganz rosa Bäckchen (Nathalie)
    Und die Wangen erst... (Kai L.)
  • Boah, hat Claudi viele Stecher (Kai L.)
  • Wenn Claudi jetzt geht, hab' ich gewonnen (Wally)
  • Das war ein vorzeitiger Damenerguss (Andreas)
  • „Einsamer Sieger" bedeutet auch „einsam" zu sein (Thomas K.)
  • Die Quersumme steht wie bei einer Eins. ... ähem ... hat eine Eins überhaupt eine Quersumme? (Claus)
  • Manche Partner freuen sich, wenn sie bedient werden (Hans)
  • Jeder hat halt andere Beweggründe.... (Romi)
  • Es gibt bei diesem Spiel Stecher und Bediener (Claudi)
  • Der Teufel kackt doch immer auf den größten Haufen (Brigitte)
  • Wer mauert, bedauert (Michael D. aus B)
  • Die ersten bekommen die Schwutze (Undine)
  • Das Reh springt hoch, das Reh springt weit.
    Wieso auch nicht, es hat ja Zeit. (Thomas)
  • Die Erde bebt, Claudi lebt (Heike B.)
  • Und dann heirate ich hier noch so eine Graupe (Gunter zu Anita)
  • Ist Dein zweiter Name Schwamm? (Andreas zu Anita)
  • Überdosis Koriander von Kai in der Kürbissuppe: Das ist Asiatische Petersilie (Gerd) Hanseatische Petersilie habe ich ja noch nie gehört (Kai – und er kommt aus HH)
  • „On table they die!“ Natürlich geht das nur mit extrem hartem Aufspiel der ersten Karte des Spiels; es darf also mal knallen, dass die halbe Kneipe sich umdreht […jahrelang positiv getestet ;-)] Norbert W.
  • Vera mischt und mischt und mischt: Wolfgang S. guckt sie sparsam an und sagt: „Die Karten sind
    jetzt heiß, kannst servieren!!"
  • Sascha. Wer kommt?
    Nathalie: Ich
    Sascha: Aber auf dem Tisch
    Nathalie: Da komme ich besonders gern
  • Gesprächstehema: Der Schriftsteller William S. Burroughs – Irina wird nach ihrer Ansage gefragt, die Antwort: Konrad! Wir wissen nicht genau, um welchen Konrad es sich handelt, vielleicht war es auch nur ein geistiger Kurzschluss (Irina)
  • Ah, die Punkte der Dienstagsrunde werden am Jahresende auf Null gesetzt – dann kann ich ja jetzt alle Fehler ausprobieren (Yvonne) Ach, ich dachte das tust Du schon die ganze Zeit ... (Gunter)
  • "Auf das Spiel muß ich erst mal eine rauchen." Auf die Nachfrage "Wie, Du rauchst?" – "Ja aber ich rauche so wenig, dass ich selbst oft vergesse, dass ich Raucher bin" (Yvonne)
  • "Neue Gäste bitte" (Axel, als es nicht gar so gut lief)
  • Kann das sein, dass Du total besoffen bist? (Anita)
    Ja, das stimmt – aber ich weiß genau, was ich spiele (Susanne)
  • Sprecht zu mir (Irina)
    Ich bin aus der Kirche ausgetreten (Gunter)
  • Ich möchte 1 Pils bitte, keine 9 (Yvonne im Saffrans zum Kellner. Oder doch zu den Mitspielern?)
  • Ohne uns hätten die anderen nicht so einen Spaß (Kirstin, als Heike und Axel ihren Sieg auskosten)
  • Hat mal einer eine Beruhigungstablette für Axel? (Yvonne)
  • Wenn der Wurm drin ist, ist er drin (Gunter)
  • Jetzt spielste soo lange DoKo und hast keine Dulle (Gunter zu Claudi)
  • zum Solo: Kann gehen, muss aber nicht, das ist kein Selbstläufer (Mike)
  • Mit der Kreuz Dame kann ich nicht umgehen (Wally)
  • Jedes Mal wenn ich rauskomme, hast Du gegeben (Ursula zu Klaus)
  • Du weißt doch noch gar nicht, was Du aufschreiben sollst. Was rechnest Du denn schon? (Anke zu Peter)
  • 14 Tage zur Ansicht (Dagmar V.)
  • Jetzt hat sie immer noch ihre Kreuz-Dame ... die mich total nervt! (Rebekka zu Ursula)

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   Das Spiel im Zitat
 

  • Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.
    Joh. Christoph Friedrich von Schiller | 1759-1805 | Dt. Dichter, Dramatiker, Philosoph, Historiker | s.a. homo ludens
  • Viele haben gute Karten in ihren Händen, wenn sie nur wüßten, wie sie sie ausspielen.
    Dänisches Sprichwort
  • Wenn dem Deutschen so recht wohl ums Herz ist, dann singt er nicht. Dann spielt er Skat.
    Kurt Tucholsky | 1890-1935 | Deutscher Journalist und Schriftsteller
  • Es geht nicht darum, ob man gewinnt oder verliert, sondern wie man sein Spiel macht.
    Alte Volksweisheit
  • Spiele das Leben – lebe das Spiel.
    Johann Gottfried von Herder | 1744-1803 | Deutscher Dichter, Übersetzer, Theologe und Geschichts- und Kultur-Philosoph der Weimarer Klassik
  • Mit einem Menschen, der nur Trümpfe hat, kann man nicht Karten spielen.
    Christian Friedrich Hebbel | 1813-1863 | Deutscher Dramatiker und Lyriker
  • Das Schicksal mischt die Karten, wir spielen.
    Arthur Schopenhauer | 1788-1860 | Deutscher Philosoph
  • Leute hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden, sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen!
    Oliver Wendell Holmes Sr. | 1809-1894 | Amerikanischer Arzt und Schriftsteller
  • Etwas Gescheiteres kann einer doch nicht treiben in dieser schönen Welt als zu spielen.
    Mir kommt das ganze Leben vor wie ein Spiel.
    Henrik Ibsen | 1828-1906 | Norwegischer Schriftsteller
  • Spielen ist Experimentieren mit dem Zufall.
    Novalis, eigentlich Georg Friedrich Philipp Freiherr von Hardenberg | 1772-1801 | Deutscher Schriftsteller der Frühromantik, Philosoph und Bergbauingenieur
  • Spielen ist das dem Menschen innewohnende Prinzip
    Edmund Burke | 1729-1797 | Irisch-englischer Schriftsteller, Staatsphilosoph und Politiker
  • Das Spiel ist so notwendig für das menschliche Leben wie das Ausruhen.
    Thomas von Aquin | um 1225-1274 | gilt als einer der wirkmächtigsten Philosophen und Theologen der Geschichte
  • Das Spiel ist der Weg der Kinder zur Erkenntnis der Welt, in der sie leben!
    Maxim Gorki eigentl. Alexej Maxiimowitsch Peschkow | 1868-1936 | Russischer Schriftsteller
  • Nur Arbeit und kein Spiel macht dumm
    Karl Heinrich Marx | 1818-1883 | Deutscher Philosoph, politischer Journalist sowie Kritiker der bürgerlichen Gesellschaft und der klassischen Nationalökonomie
  • Will man den Charakter eines Menschen erkennen, so muß man nur mit ihm Karten spielen.
    Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen | 1815-1898 | Deutscher Staatsmann (Eiserne Kanzler)
  • Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen, als im Gespräch in einem Jahr
    Platon | 427 v. Chr. bis 347 v. Chr. | Antiker griechischer Philosoph
  • Die Quelle alles Guten liegt im Spiel.
    Friedrich Wilhelm August Fröbel | 1782-1852 | Deutscher Pädagoge (Schüler Pestalozzis), auf den die Bezeichnung Kindergarten für Einrichtungen zur Kinderbetreuung zurückgeht
  • L'art pour l'art, das heißt so viel wie: Wir haben nur noch Kraft zum Spiel.
    Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern | 1871-1914 | Deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer
  • Ein ehrliches Spiel unter guten Freunden ist ein redlicher Zeitvertreib.
    Voltaire eigentlich François-Marie Arouet | 1694-1778 | Französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller
  • Wenn sie nicht hören, reden, fühlen, noch sehn, was tun sie dann? Sie spielen!
    Magnus Gottfried Lichtwer | 1719-1783 | Deutscher Schriftsteller und Regierungsrat
  • Das Spiel soll den Mangel der Unterredung ersetzen. Es kann daher nur denen erlaubt sein, die Karten beständig in Händen zu haben, die nichts als das Wetter in ihrem Munde führen.
    Gotthold Ephraim Lessing | 1729-1781| Der wichtigste deutsche Dichter der Aufklärung
  • Am Ende des Spiels wartet der Teufel.
    Karl Friedrich Wilhelm Wander | 1803-1879 | Deutscher Pädagoge und Sprichwortsammler
  • Am Spiel erkennt man, was in einem steckt.
    Karl Friedrich Wilhelm Wander | 1803-1879 | Deutscher Pädagoge und Sprichwortsammler
  • Wer aufhört zu spielen, kann nicht mehr gewinnen.
    Unbekannt
  • Man soll immer anständig spielen, wenn man die Trümpfe in der Hand hat.
    Oscar Fingal O' Flahertie Wills Wilde | 1854-1900 | Irischer Schriftsteller
  • Ich bin zu alt, um nur zu spielen, zu jung, um ohne Wunsch zu sein.
    Johann Wolfgang von Goethe | 1749-1832 | aus dem Faust
  • Spiele, damit du ernst sein kannst! Das Spiel ist ein Ausruhen, und die Menschen bedürfen, da sie nicht immer tätig sein können, des Ausruhens.
    Anacharsis | 6. Jh. v. Chr.| lt. Herodot soll er ein Bruder des skythischen Königs Saulinos gewesen sein
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